Grüner Star (Glaukom)

Rund vier Prozent der Bevölkerung sind vom Grünen Star (medizinisch: Glaukom ) betroffen.

Ursache der meist im fortgeschrittenen Alter auftretenden Krankheit ist eine schlechte Durchblutung des Sehnervs als Folge eines erhöhten Augeninnendrucks. Oftmals kann Grüner Star sehr gut mit Augentropfen behandelt werden. Sind Augentropfen nicht ausreichend, so erfolgt optimal eine Behandlung mit dem Laser.

Verschiedene Formen von Grünem Star

  • Primäres Offenwinkelglaukom – häufigste Form, welche lange ohne Symptome und Schmerzen verläuft
  • akutes Glaukom – steinhartes, rotes Auge mit lichtstarrer Pupille, geht mit Schmerzen und Sehstörungen einher
  • Sekundärglaukom – je nach zugrunde liegender Erkrankung ohne Symptome oder auch mit den vorher beschriebenen Symptomen

Grüner Star – Diagnose

Zur Diagnose ist die Untersuchung des Augeninnendrucks, des Gesichtsfeldes und der Sehnervpapille wichtig. Da es sich beim Glaukom um eine langsam fortschreitende Krankheit handelt, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig.

Grüner Star – Therapie

Zur Senkung des Augeninnendrucks wird das Glaukom zunächst mit Augentropfen behandelt. Reicht dies nicht aus, kann eine Laserbehandlung helfen. Die Laser-Operation wird unter lokaler Betäubung durchgeführt und verbessert den Abfluss des Kammerwassers. Wenn auch durch eine Laserbehandlung keine ausreichende Drucksenkung herbeigeführt werden kann, ist ein weiterer operativer Eingriff möglich. Hierbei wird ein künstlicher Abfluss für das Kammerwasser geschaffen.

Achtung: Das akute Glaukom muss als Notfall behandelt und sofort therapiert werden!

Die Behandlung eines Sekundärglaukoms ist abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung. Ist eine Operation erforderlich, wird diese unter örtlicher Betäubung durchgeführt.